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Hamburg: Umbau der Niendorfer Strasse von Kollaustrasse bis Rütersbarg (Veloroute 3)

In diesem Abschnitt der stadtteilübergreifenden Veloroute 3 im Stadtteil Lokstedt sollen die untermaßigen Radwege durch Radfahrstreifen und Schutzstreifen ersetzt werden. Neben den Radverkehrsanlagen wird auch der große Kreuzungsbereich Niendorfer Straße/Rütersbarg zur besseren Verkehrsabwicklung zu einem Kreisverkehrsplatz umgebaut.

Im Hamburger Stadtteil Lockstedt verläuft ein Abschnitt der rund 13 km langen, stadtteilübergreifenden Veloroute 3 (City-Rotherbaum/Uni-Niendorf), durch die Niendorfer Straße. Die Radverkehrsanlagen in diesem 700 m langen, von rund 16.000 Kfz/13h befahrenen Abschnitt zwischen Rütersbarg und Kollaustraße sind nicht mehr zeitgemäß. Im Hinblick auf das Ziel "Fahrradstadt Hamburg" galt es, hier anforderungsgerechte regelkonforme Radverkehrsanlagen zu schaffen. Im südlichen Abschnitt konnten dank ausreichend breitem Querschnitt beidseitig Radfahrstreifen vorgesehen werden. Der bislang weitläufige Knotenpunkt Niendorfer Straße/Rütersbarg/Hinter der Lieth wurde in einen Kreisverkehrsplatz umgestaltet, so dass der Knotenpunkt insbesondere vom Radverkehr im Zuge der Veloroute verkehrssicher auf der Fahrbahn durchfahren werden kann. Die Geometrie des Kreisverkehrs musste so ausgelegt werden, dass dieser von Bussen des Typs Capacity L befahren werden kann. Der nördliche Planungsabschnitt ist auf der Westseite von schützenswertem Baumbestand in Biotopsflächen gekennzeichnet, so dass der Fahrbahnquerchnitt nur geringfügig verbreitert werden konnte. In diesem Abschnitt konnten daher nur Schutzstreifen vorgesehen werden. Im Zuge der Maßnahme wurden auch diverse Abschnitte der Kanalisation erneuert bzw. saniert.

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Auftraggeber

Freie und Hansestadt Hamburg Bezirksamt Eimsbüttel
Grindelberg 62-66
20144 Hamburg

Bearbeitungszeitraum

2017 - 2020

Unsere Leistungen

Objektplanung Verkehrsanlagen Lph 1-6
Leitungstrassenplanung
Objektplanung Ingenieurbauwerke (Entwässerungsanlagen) Lph 1-6
Bauphasen- und Verkehrsführungspläne
Projektpräsentationen in öffentlichen Gremien
Entwässerungsstudie