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Hamburg: Konversion der Röttiger-Kaserne Neugraben-Fischbek 66

Nachnutzung des Geländes der ehemaligen rd. 60 ha großen Röttiger-Kaserne in Hamburg in Form von Wohn- und Mischnutzungen. Das Gesamtprojekt umfasst zum einen die äußere Erschließung über zwei Knotenpunkte im Bereich der vierspurigen B73 und zum anderen die innere Erschließung des B-Plan-Gebietes.
Innovatives System zur Oberflächenentwässerung via Kombination aus Ableitungs- und Versickerungsgräben, teilweise bestehenden Gewässerverrohrungen sowie Rückhaltebecken und integrierten Löschwasserbevorratungen.
Erstellung eines Inspektions- und Unterhaltungskonzeptes für die entwässerungstechnischen Anlagen.

Die Haupterschließung des Gebiets Fischbeker Heidbrook wird von Sammelstraßen gebildet, die auf den ehemaligen Trassen der Panzerstraße verlaufen. Von diesen abgehend, werden die Grundstücke über Erschließungsstraßen im Trennprinzip und über Wohnstraßen bzw. Wohnhöhe im Mischverkehr erschlossen. Das B-Plan-Gebiet wird über zwei neu geplante, signalisierte Knotenpunkte an der B73 angeschlossen.
Das Oberflächenwasser im Erschließungsgebiet wird über Transportgräben und ein Versickerungsgrabensystem gefasst und abgeleitet. Teilweise werden dazu bestehende Gewässerverrohrungen benutzt. Das Regenwasser darf nur gedrosselt in ein Gewässer des Landkreises Harburg und in das Sielnetz der Hamburger Stadtentwässerung abgeleitet werden. Dazu wurden ein bestehendes Regenklärbecken und ein neues Regenrückhaltebecken in das System integriert. Im Rahmen der Oberflächenentwässerung kommen hierbei zahlreiche individuelle Lösungen, wie beispielsweise Rahmenprofile in Sonderbauform oder Fächerbauwerke zur hydraulischen Verbindung mehrerer Rohrstränge, zum Einsatz. Zur Ergänzung der Löschwassermengen aus dem Trinkwassernetz wurde im Rahmen der Erschließungsplanung ein unterirdisches GFK-Löschwasserbevorratungssystem in das offene Transportgrabensystem integriert. Zur Abbildung der erforderlichen Inspektions- und Wartungstätigkeiten seitens des Bezirksamtes Harburg wurde ein umfangreiches Unterhaltungskonzept für die entwässerungstechnischen Anlagen erstellt. Dieses beschreibt die jährlichen Inspektions- und Wartungstermine, die erforderlichen Kolonnenstärken, den Geräteeinsatz und die Unterhaltungskosten.
Die örtliche Bauüberwachung sowie die SiGeKo-Leistungen für die Maßnahme werden von der Vorabmaßnahme über die Herstellung der ersten Baustufe bis zum Endausbau von M+O erbracht.
Die erste Baustufe ist abgeschlossen.

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Auftraggeber

ReGe Hamburg Projekt-Realisierungsgesellschaft mbH
Überseeallee 1
20457 Hamburg
im Auftrag der
IBA Hamburg GmbH
Am Zollhafen 12
20539 Hamburg

Bearbeitungszeitraum

seit 2014 (laufend)

Unsere Leistungen

Objektplanung Verkehrsanlagen Vorabmaßnahmen LPH 6, 7, 9
Objektplanung Verkehrsanlagen LPH 3 - 7, 9
Objektplanung Verkehrsanlagen / Knotenpunkte LPH 1 - 7, 9
Objektplanung Ingenieurbauwerke LPH 3 - 7, 9
Planung zur Löschwasserbevorratung
Unterhaltungskonzept der entwässerungstechnischen Anlagen
Bauphasen und Verkehrsführungspläne
Örtliche Bauüberwachung
SiGeKo